Freie Wähler wollen Integrationsrat stützen

In einer Stellungnahme bezieht sich Dirk Nölkenhöner, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft im Gemeinderat, auf die Berichterstattung zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Nölkenhöner legt darin Wert auf die Feststellung, dass er nicht gegen die Gründung eines Integrationsrats gestimmt habe.

 

"Ich möchte klar zum Ausdruck bringen, dass ich für Integration von Menschen mit  Migrationshintergrund bin", schreibt Nölkenhöner. Dies werde auch aktiv von der UWG unterstützt. So hat die UWG 2 Sachkundige Bürger in Ihrer politischen Arbeit eingebunden, die einen Migrationshintergrund haben.

Der Antrag, einen Integrationsverein zu gründen, habe das Ziel gehabt, Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und für deren Anliegen eine Plattform zum Erfahrungsaustausch zu bilden.

Der Integrationsverein solle absolut unpolitisch sein. Ein Integrationsrat würde sich politisch mehr ins Bild setzen. So sei der Initiator mittlerweile der SPD beigetreten. Somit sei keine unpolitische Arbeit mehr gewährleistet und Andersdenkende würden abgeschreckt.