UWG befürchtet mehr Lkw-Verkehr

Pläne für Bahnbrücke in Schweicheln stoßen auf Kritik

Bei der Erneuerung der Eisbahnunterführung in Schweicheln tun sich für Dirk Nölkenhöner (UWG) noch Fragen auf. Der Politiker befürchtet, dass der Lastwagenverkehr zunehmen wird. Dirk Nölkenhöner schreibt: »Im Gemeindeentwicklungsausschuss wurde vom Büro Bockermann und Fritze ein möglicher Brückenquerschnitt vorgestellt, der optisch wunderbar anzuschauen ist. Wunderbar ist auch der neu gewonnene Platz für Fußgänger und Radfahrer, der dringend notwendig ist. Wenn aber erst, nach dem Willen von Straßen NRW, die Durchfahrtshöhe auf 4,70 Meter angehoben wird, dann wird nicht mehr gebremst, dann heißt es ›Feuer frei‹ und ›Platz da, die Brummis kommen, mit Vollgas‹. Wer will das?

Ich befürchte, dass Straßen NRW hier Fakten schaffen möchte und nach der Fertigstellung des ›Jahrhundertbauwerks‹ immer mehr Verkehr, besonders Lastwagen, durch Schweicheln leiten möchte. Nur: Was machen wir mit der Nordstraße, Blumenstraße und der Wiesenstraße? Trotz meiner Nachfragen konnte der Ingenieur des Büros keine Antwort darauf geben, wie sich seine Planung in das bisherige Umfeld einfügen wird. Aufgrund der geplanten Fahrbahnvertiefung der Brückenunterführung darf man gespannt sein. Gespannt sein auf Brückenentwürfe, die sich in die Praxis umsetzen lassen, ohne die drei Straßen dicht zu machen und die Anwohner von drei Häusern an der Herforder Straße von der Außenwelt abzuschneiden...«